SZ Bericht vom 1. September. Keinen Sieger gab es in der Fußball-Verbandsliga im Spiel zwischen der SG Perl/Besch und dem FC Reimsbach. 0:0 endete die Partie – obwohl beide Mannschaften etliche Torchancen hatten. 6:2 hieß es nach Chancen zu Gunsten von Reimsbach in Hälfte eins, 5:3 für Perl/Besch nach der Pause. Die Gastgeber haben nun nach sechs Spielen fünf Punkte auf ihrem Konto, die Gäste vier. Das Spiel war geprägt von vielen Fehlpässen. Die zahlreichen Torchancen waren nicht das Ergebnis durchdachter Angriffsbemühungen. Vielmehr halfen die Abwehrspieler oftmals kräftig mit. Die Torhüter Thomas Beining und sein Reimsbacher Gegenüber Heiko Witt verhinderten mit guten Reflexen Treffer. „Der Sieger hätte aber nur Reimsbach heißen können“, war FC-Trainer Udo Hölzer schon etwas sauer über die Chancenverwertung seiner Elf. Seine Mannschaft habe die klarsten Chancen gehabt. Drei Mal seien seine Spieler allein vor Torhüter Beining aufgetaucht. Dem pflichtete SG-Trainer Jean Paul Wundrack bereits zur Pause zu: „Das war viel Glück für uns.“ In der ersten Halbzeit scheiterte Reimsbachs Florian Henn aus zehn Metern nach einem Steilpass von Marco Buchheit an Torhüter Beining (28.). Zwei Minuten später sprintete Buchheit in eine zu lasche Kopfball-Rückgabe von Manuel Cuccu (30.), doch sein Heber über Torhüter Beining flog auch über das Tor. Kurz darauf traf Henn den Torpfosten (34.). Und Steven Weller scheiterte mit einem Flachschuss (37.) aus 16 Metern an Beining. Auf der Gegenseite fand Perl/Beschs Christoph Carl zwei Mal (36. und 40.) in Reimsbachs Torhüter Witt seinen Meister. Anfangs der zweiten Hälfte hatte Perl/Besch seine besten Möglichkeiten durch Carl (50.) Andre Steger (56.) und Tobias Weinandy (60.), der aus vier Metern den Ball mit der Brust über die Linie bugsieren wollte aber Witt war mit einem Reflex zur Stelle. Seinen Meister im Heimtorhüter Beining fand Henn nach einem Kopfball aus kürzester Entfernung (70.). Mit zunehmender Spielzeit verflachte dann die Partie, jede Mannschaft war mit dem Zähler letztendlich zufrieden. „Insgesamt war unser Auftreten aber besser als in den Spielen zuvor“, fand Wundrack doch noch etwas Positives an dem enttäuschenden Spiel.